visit toscane

Reisetagebuch vom 04.09.

Am Abreisetag waren wir alle so etwa um 7 Uhr wach – oder wurden geweckt. Also schnell noch einmal unter die Dusche. Und dann wurde das Auto beladen. René macht unbeabsichtigt eine Lampe beim Anheben des Bettes kaputt (Hebelwirkung – sie stand unterm Bett). Aber die Kaution bekamen wir trotzdem wieder, und so starteten wir etwa 8:45.

Leitblanke

Zuerst fuhr Christian auf der Landstraße bis Florenz. Da holten wir unser Tankgeld wieder. Ab da durfte Marleen fahren – und bekam die schwierigste Strecke: von Florenz nach Bologne. Ein zweispurige Strecke mit vielen Kurven, Tempolimits, schlechten Belägen und jeder Menge Verkehr. In einem Tunnel dachten wir, wir stecken im Stau, weil wir Warnblinken sahen, und es nicht vorwärts ging. Brücke Insbesondere blockierten einige LKWs den Verkehr. Ab Bologna wurde die Autobahn dreispurig, bis wir in Modena auf die Strecke zum Brenner abfuhren. Anfangs gab es absolutes tristes Flachland, da befindet sich auch Verona. Danach kamen langsam Berge auf. Aber so richtig spannend waren die Berge erst in Österreich. Tiefe Schluchten, Brücken und Tunnel.

Wir bemerkten sofort, als wir wieder in Deutschland waren: die Autobahn hatte viele Höhenunterschiede. In Italien hätte man bei einigen Senken zwei Tunnel und eine Brücke gebaut. Im Münchener Ring kurz vor der Abfahrt nach Nürnberg war ein wenig Stau, Glücklicherweise war es nur eine Ausfahrt. Bei Ingolfstadt war dann auch der dritte und letzte Fahrerwechsel. Gegen 21 Uhr erreichten wir Chemnitz, da ließen wir Anja raus, und etwa 1 Stunde später erreichten wir Dresden. Wir fuhren zuerst Markus weg, der beim Fernsehturm wohnt, dann den Rest in der Stadt. Anschließend fuhr Christian heim, um das Auto am nächsten Tag wieder zu Europcar zu bringen.