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Reisetagebuch vom 29.08.

Wir starteten 09:15 nach Florenz. Wir entschieden uns diesmal für die normale Schnellstraße, um der Autobahnmaut zu entgehen. Nach zwei Stunden Fahrzeit erreichten wir das Zentrum. Plötzlich befanden wir uns auf einer Straße, die nur für öffentliche Fahrzeuge erlaubt war. Nachdem wir sie verlassen hatten, wurden die Straßen absolut eng. Am Bahnhof fanden wir einen Platz in einer Tiefgarage. Dabei mußten wir die Autoschlüssel abgeben, was uns etwas unangenehm war.

Firenze - Dom

Danach konnten wir erst einmal das Flair der Stadt genießen. Wir erreichten den gigantischen Dom und liefen eine halbe Runde herum. Anschließend ging es zur Galleria dell'Accademia. Nachdem wir uns als EU-Bürger unter 25 Jahren ausweisen konnten (mit Personalausweis) bekamen wir 50% Rabatt. Dann sahen wir den berühmten David, einige andere Skulpturen sowie Gemälde. Das Highlight war aber ein Becken, daß durch gezielte Reibung Resonanzschwingungen erzeigte, worauf das Wasser wellig wurde – und sogar sprudelte. So ein Teil steht auch in Leipzig in einen Einkaufszentrum. vibrierendes Wasser Christian und René schafften es bis zum Sprudeln. Aufgrund der (un-)angenehmen Schwingungen schafften wir es soweit, bis die Leute den Raum so langsam verließen.

Kuppel des Doms

Anschließend liefen wir wieder zurück zum Dom - und betraten ihn. Dieser kostete – wider aller Erwartungen – keinen Eintritt. Erstaunlich ist dabei, daß einige Touris meinen, daß man mit Blitzlicht eine sehr hohe Kuppel noch ordentlich fotografieren kann. Mit langer Belichtungszeit sind dagegen unsere Bilder sehr gut geworden.

Anschließend liefen wir auf die mit Häusern bebaute Brücke. mit Häusern bebaute Brücke Leider gibt es nur noch noble Geschäftsstände - und keine Wohnungen mehr. Auf der anderen Seite trennten wir uns von Claudia, die die Uffizien besuchte. Die anderen gingen in der Zwischenzeit durch die Stadt, und besuchten den Plazza de Pitty (oder auch Pittyplatzsch) mit dem Garten. Auch hier sparten wir 50% des Preises (3 Euro). Der Garten war zwar recht gut angelegt, aber leider keine großartige Bepflanzung. Von den oberen Teil konnte man wunderbar auf die Stadt schauen.

Überblick über Firenze

Dann setzten wir uns noch auf dem Platz, und spielten mit den Tauben. Sie stritten sich regelmäßig, wenn man ihnen ein größeres Brotstück hinwirft. Dann kam Claudia zu uns, und wir wollten nun langsam Pizza essen, denn es war mittlerweile auch 18:30 Uhr. Am Dome hat eine Pizzeria mit Pizzen für 6 Euro – ohne Gedeck geworben. Als wir da ankamen, waren wir von der Pizzagröße etwas verschreckt. So suchten wir einen Schnellimbiß, der Calzone anbot. Eigentlich nichts anderes, als eine Schinkenpizza zusammengeklappt.

Danach liefen wir wieder einmal zu den Brücken. Mond über der bebauten BrückeAls wir da ankamen, sahen wir gerade einen sehr schönen Sonnenuntergang. Kaum ar dieser vorbei, ging auf der anderen Seite der Mond auf. Nachdem wir etwa eine Stunde die Abenddämmerung genossen hatten, gingen wir noch ein wenig durch die Straßen. Wir blieben bei einem Gaukler stehen. Da er doch nicht so lustig war, beobachteten wir, wie die dunkelhäutige Straßenhändler plötzlich ihren gesamten Prassel zusammenpackten, und kurz danach lief die Polizei durch. Als die weiterliefen, packten sie ihren Prassel wieder aus. In einigen Nebenstraßen sahen wir einige wartende Neger, die vermutlich die Informanten waren. Denn schließlich packten die Händler immer rechtzeitig ihr Zeug weg – das waren speziell präparierte Pappen, die man mit zwei Handschlägen wieder aufstellen konnte. Nur warum gibt es da keine Polizisten in Zivil?

Im Parkhaus ging alles klar, und wir bekamen das Auto ohne Beulen. Wir fuhren dann zu einer SB-Tanke. Aber diese wollte uns das Geld nicht herausgeben, sondern gab uns nur eine Quittung, denn die Zapfsäule funktionierte nicht, und so fuhren wir zwangsweise weiter. Kurz nach Mitternacht erreichten wir wieder unsere Unterkunft.

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