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Reisetagebuch vom 26.08.

Der 26.06. lief wieder relativ ruhig an. Es war übrigens der erste Tag, an dem Christian nicht erste war, sondern René. Die beiden besorgten früh die benötigten Lebensmittel aus der Stadt. Hauptanliegen war dabei der Umtausch des defekten Schlauchbootes. Unsere Rezeptionsdame bereitete ein kleines Schreiben auf italienisch vor - und so klappte der Umtausch auch reibungslos. Ansichtskarten schreiben Am Tag vergnügten wir uns in der Sonne und schrieben fleißig Ansichtskarten.

Pizza im Drugstore

Gegen Abend ging es dann in Richtung Cecina, wo wir die Pizzaria `Drugstore´ auf Anraten der Rezeptionsdame besuchten. Die Preise waren ein wenig teurer als in Pisa. Die Pizzen waren ziemlich groß, auch der Belag stimmte. Einige fanden dafür den Teig zu lasch, René fand die Soße nicht wirklich gut.

Danach wollte Marleen unbedingt auf ein Rockkonzert nach Rosignano, einem nahegelegenen Ort, fahren. Nachdem wir fast alle Stadtteile abgefahren haben, haben wir dann diesen zentralen Platz gefunden. Da war erst einmal Rummel. Auf einer Leinwand wurden die olmpischen Wettkämpfe gezeigt. Ein Alleinunterhalter stand mit Gitarre und spielte eher volkstümliche Musik. In einer Turnhalle machen kleine Turnerinnen Bodenübungen. Dann hörte man etwas rockiges in der Ferne. Also liefen wir hin, und sahen eine Bühne, auf der einige Musiker spielten. Es handelte sich um B.B.Band – einer Coverband von `I Nomadi´. Publikum Das Publikum wirkte auf den ersten Blick relativ alt, gröhlte aber teilweise mit. Dann gab es noch den Superfan, der ganz begeistert mitklatschte. Wir standen am Rand und hörten ein paar Titel zu, dann gingen Christian, Claudia und René zurück zum Rummel. Da befand sich ein Wurfspiel: man bekommt Ringe, und muß diese um den gewünschten Preis werfen, und zwar so, daß dieser noch um den darrunterliegenden Holzklotz fällt. Christian und Claudia probierten einmal, bekamen aber keinen Preis ab. Vermutlich ist der Ring auch zu klein gewesen.

Absolut enge Straße

Danach machten wir noch eine Tour Autoscooter, sozusagen Fahrschule für Italiener. Anschließend haben wir alles gesehen und zogen wieder zurück. Wir haben zwar die Straße nicht mehr erwischt, von der wir gekommen sind, fanden aber denoch wieder zurück. Wir kamen an einem riesigen Industriegebiet vorbei, dann an einer kleinen Brücke – 2,40m breit. Der Abend klang dann mit etwas Rommé aus.

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