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Reisetagebuch vom 25.08.

Am Mittwoch ging es wieder ins Landesinnere. So fuhren wir nach dem Frühstück Richtung San Gimignano los. Zu der Zeit war der Himmel leicht bewölkt, aber das war sehr angenehm, denn da brannte die Sonne nicht so stark.

Skyline von San Gimignano

Die Stadt sahen wir schon von Weiten, denn überall ragten Türme heraus, die sogenannte Skyline. Einen Parkplatz fanden wir ins Zentrumsnähe - und so liefen wir zum Altstadtkern.

Pizzastück für zwei Euro

Wir gingen durch das Eingangstor und befanden uns in der Touristenmeile. Jede Menge Souvenirshops und Pizzaläden – und jede Menge Touristen. Bei den Häusern sah man immer die unverputzten Ziegel. Dazu hatten viele Häuser Türme, von denen nur noch zwei begehbar waren. In der Geschichte der Stadt wurden die Türme bei jeder Eroberung »abgeschliffen«. auf der alten Stadtmauer Eine Besteigung kostete fünf Euro. Am Rande der Stadt gab es jedoch eine alte Mauer, die man besteigen kann - da hat man ebenso einen schönen Blick auf diese alte Stadt. Eine Pizzasechstel kostete 2 Euro – für so eine Meile ein guter Preis.

Plazza el Campo

Danach fuhren wir weiter nach Siena, ebenso eine alte Stadt, die viele Ziegel zeigt. Wir fuhren zuerst einige Runden, ehe wir einen Parkplatz hatten. Der erste Anlauf war für so einen 8er Kleinbus verdammt eng, aber wir fanden glücklicherweise noch einen passende Lücke. Eine Straße führte direkt an einen tiefen Abgrund vorbei. Die Toiletten kosteten dort 50ct an so einer Mauer – und waren saumäßig. Zum Zentrum gab es kurze Wege mit großen Höhenunterschieden – wer diese meiden wollte, mußte einen Bogen laufen. Wir erreichten dann den Plazza el Campo, und sahen eine Art Rathaus mit hohem Turm. Davor war ein halbrunder Platz, der komplett mit Ziegelsteinen gepflastert war, auf dem viele Leute saßen. Ringsherum befanden sich Häuser, die teilweise auch schon sehr alt und wenig gepflegt aussahen. Risse waren da üblich. Wir liefen weiter zur Kathedrale. Die sechs Euro pro Person war den meisten zu viel – und so gingen nur Christian und Claudia rein. Die anderen investierten lieber 1,50 Euro für ein Eis. Zum Vergleich: ein Kaffee kostete da 3,50 Euro.

Als Claudia und Christian dann in der Kathedrale standen waren sie von gesamten Anblick ganz perplex. Deckengewölbe inder Kathedrale »Wie sollen wir denn den anderen diese Atmosphäre herüberbringen« fragte Christian, als er die zahlreichen Gemälde, Statuen, Säulen, Plastiken und Schnitzereien sah. Obwohl das Fotografieren verboten war, beobachteten insgesamt 5 Augen die Meisterwerke. Sehr interessant ist auch, dass die Kathedrale sowohl von innen als auch von außen mit weißen und blauen Streifen versehen ist. Blau symbolisiert das Anbeten der Maria und weiß die Unschuld.

Sonnenuntergang

Gegen 18 Uhr trafen wir uns wieder vor der Kathedrale, und gingen Richtung Auto. Wir überlegten noch, was wir an dem Tag noch machen, und so entschieden wir uns für eine Pizzeria. Wir fuhren in einen Nachbarort und suchten uns eine Pizzeria. Die Pizzen waren zwar ordentlich groß – aber der Belag lies zu wünschen übrig. Wo gibt`s eigentlich die richtige italienische Pizza, wenn nicht in Italien? Einige waren zudem leicht angebrannt gewesen. Dann kam die Bezahlung, 1,10 Euro nur für das Gedeck sind eigentlich eine Menge. Das sie keine »All inklusive«-Preise haben, war klar. Aber das ist schon happig, ebenso noch 10% Zuschlag für die Bedienung. Natürlich wurde der Betrag dann ohne zusätzlichem Trinkgeld bezahlt.

Danach fuhren wir über die Berge nach Hause. Abends wurde noch ein Videoabend gemacht. Wir schauten Asterix und Cleopatra – die Verfilmung an. Leider war der Film auf 2 CDs – und wir hatten nur zweimal den ersten Teil dabei gehabt. René legte dafür als Abklang einige Hase&Wolf-Episoden rein, die Philipp als gebürtiger Hamburger nicht kannte. Christian verschwand dann wortlos im Bett. Claudia, Marleen, Marcus und René spielten noch eine Runde »Das verrückte Labyrinth«.

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