visit toscane

Reisetagebuch vom 22.08.

Am Sonntag war Christian schon wieder 6:30 auf den Beinen, René war der zweite um 8:45. Gegen 10 Uhr sind dann auch die Damen aus den Betten gekrochen und dann wurde erst einmal ordentlich Frühstück gemacht. Unser Tagesziel war diesmal Vinci.

Blick auf Volterra

Wir fuhren durch das Landesinnere und so hatten wir jede Menge Serpentinen zu meistern, z.B. um Volterra, eine große Festung auf einem Berg.

Nachdem wir bereits Florenz gestriffen haben, sind wir endlich In Vinci angekommen. Wir besuchten als erstes das Leonardo-Da-Vinci-Museum. In diversen Reiseführern stand, daß Sonntags die Museen kostenlos seien - denoch mußten wir fünf Euro je Nase berappen, es gab keinen Studentenrabatt. Fahrzeug mit Eigenantrieb Im unteren Geschoß fand sich einige nachgebaute Maschinen, die er einst zeichnete. Unter anderen ein Fahrzeug, das sich selbst antreiben sollte. Im oberen Geschoß gab es noch einige Bilder. Viel sah man für das Geld nicht wirklich. Und so liefen wir noch ein Stück durch die alten Straßen. Die Geburtsstätte wollten wir uns noch anschauen, aber da sie drei Kilometer entfernt war, zudem auch nur ein Haus wie jedes andere ist, ließen wir es sein. Wir fuhren noch einmal ins Zentrum von Vinci mit der Hoffnung, daß wir eine geöffnete "Mafiatortenfabrik" finden. Aber außer einer Menge Eiscafés fanden wir nicht viel. Übrigens zahlt man da nicht für die Kugeln, sondern für die Waffel.

Haus ohne Fenster

Da Marleen immer größeren Hunger hatte, fuhren wir zurück nach Emboli, aber auch da hatte noch keine Pizzeria auf. So gingen wir durch die Stadt, fanden ein Haus, dessen Fenster nur aufgemalt waren. Dann wollten wir weiter nach Pisa fahren. Nur dabei muß man schon aufpassen, daß einem die Verkehrsbeschilderung in keine Endlosschleife führt. Da hilft dann nur eine Orientierung an der Sonne.

Wir kamen in Pisa an, und fanden in der Nähe des »Plazza del Duomo« einen Parkplatzes. Schiefe Turm Auf diesem Platz befindet sich dieser berühmte Turm. Bisher dachte man, der Turm steht allein, aber er gehört zu einer Gebäudegruppe, zu der auch eine Kathedrale und einige Museen gehören.

Schiefe Turm 2

Auf den Turm gingen wir nicht, denn das kostet 15 Euro. So vergnügten wir uns mit der Ansicht von unten – und die ist schon gewaltig. Rein rechnerisch hat der Turn eine Schiefe von 4,3° (60 Meter hoch, 4,5 Meter Schief). Einige gingen zwischendurch noch auf Toilette, insbesondere Marleen – bei ihr klemmte dann die Klotüre. Nun knurrte uns allen der Magen, und so liefen wir noch ein paar Schritte durch die Altstadt. Man wird schon beim Eingang von Kellnern begrüßt, die uns hinweisen, daß deren Preise bereits all-inclusive sind. Normalerweise kostet in Italien das Gedeck und die Bedienung extra.

Wir waren 7 Personen, so

rückte uns der Ober drei Tische zusammen. Pizza-Smiley Dann bestellten wir unsere Pizzas. Zudem konnte man da eine Mineralwasserflaschen bestellen. Diese wurden dann auf 7 Leute geteilt, und Christian füllte mit der Flasche aus seiner Tasche nach. Insgesamt wirken die Preise relativ günstig: die Magaritha-Pizza für 3,60 Euro.

Hansel & Gretel

Mit gesättigten Magen gingen wir noch durch die Straßen, die gut gefüllt waren. In ein Fenster im oberen Geschoß konnte man hinein sehen – man sah die blanken Dachpfosten. Anscheinend gibt es keinen zusätzlichen Dachboden. Ebenso füllten sich zu späterer Zeit die Gassen sehr ordentlich.

Dann erreichten wir wieder den »Plazza del Duomo«, bei dem wir uns auf die angewärmten Mormorsteine setzen. Wir genossen den Sonnenuntergang - und machten uns langsam auf dem Heimweg. abendliche Stimmung in Pisa Wir fuhren noch durch Livorno, die zweitgrößte Stadt der Toskana. Da gab es eine zweispurige Straße, bei der an jeder Kreuzung eine Spur rechts hinzukam, und die linke dafür verschwand. Um also geradeaus fahren zu können, muß man an jeder Ampel einmal die Spur wechseln. Dann fuhren wir an einem riesigen Militärcamp vorbei. Eine Straße, die mehrere Kilometer entlang geht, an der man zur rechten Seite eine Mauer mit Stacheldrahtzaun sah.

provisorisches Tischtennis

Wir verfuhren uns einmal durch ein Villenviertel am Meer, und sind dann gegen 23:00 Uhr wieder im Quartier angekommen. Wir bauten nun den Tisch zur Tischtennisplatte um, und spielten einige Partien. Dann gab es noch ein paar kurze Videos zu sehen, ehe langsam zu Bett ging.

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