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Reisetagebuch vom 20.08.

Pünktlich 16:10 Uhr fiel der Startschuß. Christians Eltern sind mit dem Organisator selbst in Richtung Dresden gestartet. Der goldene Golf von Marleen kam dann zusammen mit dem Zweitfahrer Philipp, so daß wir uns 17 Uhr den Mietwagen ausleihen konnten. Natürlich dauerte alles länger als gedacht. Gegen 17:30 Uhr sind wir dann mit dem dunkelblauen 3 Monate alten VW Shuttle 8-Sitzer TDI aus Hamburg abgefahren. Nach einigen Anfahrproblemen ging es dann doch ganz gut. Anschließend holten wir Claudia, Philipps Gepäck und Anja ab.

Marcus war 17:30 Uhr bei René eingetroffen - 18:15 trafen der VW-Bus bei den Beiden ein. Wir hatten ja im Auto noch jede Menge Platz, so daß wir schnell noch Badmintonschläger und 2 Bälle dazu packten, und so ging die Reise ab.

Sonnenuntergang

Die Fahrt in Deutschland lief relativ unproblematisch. Christian fuhr den ersten Teil und gab uns gleich ein paar wertvolle Tips, wie man am besten mit diesem Auto fährt. Marleen fuhr dann den Autobahnteil in Deutschland, solange es noch hell war. Es folgten mehrere Fahrerwechsel, somit konnten wir auch mit ruhigem Gewissen unseren Müttern sagen: »Die Fahrer sind sicher und ausgeruht gefahren.« An einer Raststation bei München holten wir noch die Vignette für 7,60 Euro. Dafür begann es auch erst noch einmal ordentlich zu regnen.

Dann passierten wir Österreich – und wurden mit einem Schilderwald aus Warnhinweisen zur Vignette überschüttet. Hilfe, wer soll das bei 130km/h oder wenigstens bei 100km/h so schnell lesen können? Durch Österreich waren wir sehr zügig durch, kurz vorm Brenner mußten wir dann noch einmal 8 Euro bezahlen. Und als wir Italien passierten gab es eine Mautkarte.

Danach war es bereits weit nach Mitternacht - und mit Ausnahme des Fahrers schliefen alle. TunnelRené erwachte danach und bemerkte eine endloslange Strecke nach Modena, zweispurig, teilweise Kilometer ohne eine einzige Kurve. Die Autobahnschilder waren nun grün, und die Beschriftungen häuften sich, so daß man nicht mehr alle Schilder wahrnehmen konnte. Häufiger fiel uns auf, daß die Italiener auf der Autobahn anders blinken: beim Überholen blinken sie, und lassen während des gesamten Überholvorganges die Blinker an.

Windig

Bei Florenz haben wir uns verfahren, da wir am Ortseingang auf die Autobahn Richtung Pisa fahren müßten. So ein Umweg kostete 30km – erst einmal um zu verstehen, daß wir falsch sind. Aufgefallen ist es aber in erster Linie dadurch, daß wir gegen die Sonne fuhren. Am Ende von Florenz erwischten wir noch eine Abfahrt – und drehten um. 80 km kostete der Umweg. Wir machten eine letzte Rast kurz an der Autobahn nach Pisa/Livorno. Hier spürten wir schon den Meereswind. Die letzten Meter von der Ortsverbindungsstraße gingen über einem Feldweg mit viel Staub und so erreichten wir etwa 10 Uhr das Quartier in Montescudaio.

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